Mittwoch, 9. August 2017

Familienurlaub am Atlantik - funktioniert das?


Ein Familienurlaub am Atlantik. Funktioniert das oder sind die Wellen des Ozeans nicht viel zu hoch?

Eine Frage, die uns selbst in Frankreich lebende Franzosen nicht eindeutig beantworten konnten. Klar, ein Franzose ist ebenso wenig schon mal überall in Frankreich gewesen wie wir als Deutsche in Deutschland.

Eine Empfehlung


Da wir in den unterschiedlichsten Blogs bisher so etliche Reiseempfehlungen erhalten haben, so können wir dieses Mal eine für die Atlantik-Küste aussprechen.

Allerdings nur für eine Region, nämlich die, in der wir Urlaub gemacht haben. In La Tranche sur Mer und Umgebung bietet der Atlantik ideale Bedingungen für einen Familienurlaub. Grundsätzlich liegen die Strände in einer kleinen geschützten Bucht, in der die Brandung nicht so kräftig ist wie z.B. weiter südlich.

Natürlich sind die Wellen deutlich höher als in der Nordsee, aber es gab keine Situation in der wir ernsthaft unsere Kinder in Gefahr gesehen haben. Das liegt an der anderen Besonderheit der Region, dass es sehr flach in das Meer übergeht.

Ebbe und Flut

Zusätzlich gibt es ausgeprägte Gezeiten. Das obige Bild zeigt "unseren" Strand bei Ebbe. Bei Flut ist der hellere Bereich überflutet. Ich denke, das zeigt, wie flach hier das Wasser wirklich ist.

Zusätzlich können die Kinder bei Ebbe etliche Tiere des Meeres entdecken, allen voran Krabben, Krebse und Muscheln.

Eine Gut-Wetter-Garantie gibt es natürlich nicht, aber wir können uns trotz schlechter Wetterbedingungen kaum beklagen. Wir hatten zwar nie mehr als 23°C, aber es trotzdem so warm, dass wir im Atlantik baden und schwimmen konnten.

Hinzukommt, dass die Strände sehr weitläufig sind. Wer gern am gut gefüllten Strand liegt, der geht direkt ins Zentrum des kleinen Städtchens, wer es lieber etwas ruhiger mag, der geht ein paar Meter weiter und entdeckt kaum besuchte Strände.

Klar, La Tranche sur Mer ist "touristisch erschlossen", wie es so schön heißt, aber für einen Urlaub in einer Urlaubsregion ist das durchaus legitim.

Wermutstropfen

Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch: Wir hatten zwar kaum Staus auf der Fahrt, waren dann aber doch gut 8,5 h reine Fahrtzeit unterwegs. Mit Pausen haben wir gut 11 Stunden für die Fahrt benötigt. Eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich für diese Region eher nicht, da die Gegend hinsichtlich des Verkehrs nicht ideal erschlossen ist.

Da es hinsichtlich der vergangenen Urlaube mit einer unserer schönsten war, können wir nur sagen, dass es die Strapaze der langen Autofahrt durchaus wert ist, in dieser Region Urlaub zu machen.




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