Mittwoch, 21. Dezember 2016

Jahresrückblick als BuchSaiten Blogparade

Ich nehme mit diesem Blog zum ersten Mal an der BuchSaiten Blogparade teil, die vom Blog Die Liebe zu Büchern gestartet wurde. Es ist ein Jahresrückblick auf ein Lesejahr, der auch recht gut zur "Mittwochs mag ich"-Reihe passt.

Neben diesem Blogparaden-Jahresrückblick, gibt es auch meinen eigenen Blick auf das Jahr 2016. Ich kann beide Beiträge empfehlen, denn es gibt Überschneidungen und Unterschiede.


Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? 

Eine gar nicht mal so einfach zu beantwortende Frage, denn oftmals lese ich ja schon nur die Bücher, die mich ansprechen. Aber beim Blick auf meine Leseliste des Jahres, fiel mir Black Stilleto auf.

Auf dieses Buch bin ich über eine Lovelybooks-Leserunde gestoßen und ich bin tatsächlich ohne große Erwartungen an diese Geschichte herangegangen. Es ist eine "Superheldingeschichte" (schönes Wort ;)), die recht unterhaltsam und spannend geschrieben wurde. Ich hatte eine leicht überzogene "Superwoman"-Geschichte erwartet, aber der Plot bleibt erstaunlich fest auf dem Boden der Tatsachen. Es gibt recht wenig Comic-Elemente, dafür umso mehr aus dem Thriller- oder Abenteuer-Genre.
Das fand ich angenehm ansprechend.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?


Das war ganz eindeutig Wedora - Staub und Blut. Zu diesem Buch gibt es unzählige (sehr) gute Rezensionen und einen wirklich sehr ansprechenden Klappentext. Ich habe mich tatsächlich mal wieder auf ein sehr gutes Fantasybuch gefreut gehabt, vor allem, weil ich vorher diverse Bücher von Erstlingsautoren gelesen habe, die weniger ansprechend waren.

Das Buch ist sicherlich nicht schlecht, hat mich dann aber doch enttäuscht. Ich glaube vor allem deshalb, weil ich etwas anderes bekommen habe, als ich erwartet habe. Versprochen wurde ein gewaltiger Krieg und zwei Protagonisten, die mit Fähigkeiten daherkommen, die für alle Kriegsbeteiligten interessant sind.

Tatsächlicher Inhalt war dann aber doch eher ein Fantasy-Abenteuer, das sich anfangs sogar getrennt mit beiden Protagonisten auseinandersetzt. Es ist mehr Entwicklungsroman als Fantasygeschichte.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Hier fällt es mir tatsächlich schwer, mich zwischen Rebekka Mand und Laurence Horn zu entscheiden. Rebekka Mand hat mich mit den zwei Teilen ihrer Wikinger-Trilogie schon sehr angesprochen (Von den Grenzen der Erde und Von den Hütern der Schlange). Geschrieben als historische Romane wurde es nie langweilig, trotz des etwas größeren Umfangs der beiden Bücher.

Wählen tue ich dann aber doch Laurence Horn mit dem ersten Teil seiner Trilogie Rodinia. Dieses Buch beschreibt eine bekannte Fantasywelt, die dann doch überraschend anders ist. Der Plot ist passend und stimmig, die Charaktere authentisch. Eine absolute Fantasyempfehlung.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?


Dieses Cover finde ich tatsächlich richtig klasse. Zum ersten Mal erscheint nämlich auch Granuile (gesprochen Gron-jah-wel, irgendwas irisches ;)) auf dem Cover und vermittelt das Feeling aus den Chroniken des Eisernen Druiden.
Allerdings ist dieses Buch der fünfte Teil einer Serie, die aufeinander aufbaut.


Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum? 

Mir ist vollkommen durchgegangen, dass der dritte Teil der Trilogie rund um die besonderen Kinder veröffentlich wurde. Die Bibliothek der besonderen Kinder ist schon im November erschienen, aber dann doch auf meinem SuB gelandet. Aber es wird sicherlich eines der ersten Bücher sein, die ich 2017 lesen werde.

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